Mama & Kind

Badhairallday & Schlabberlook inkl. Breireste und Co.

Ja, liebe Mütter, ihr wisst ganz genau, was ich meine – und ich darf anmerken, dass es so ist wie es ist NICHT wegen Corona. Es ist so, weil einfach alles schneller gehen muss und die Bedürfnisse der Kinder, zumindest in meiner Welt und das ja auch nicht für immer, Vorrang haben. Weil ich zudem (noch nicht) arbeite und die Elternzeit voll und ganz genießen darf, legen meine derzeitigen Arbeitgeber (meine Kinder) eher weniger Wert darauf, dass meine Haare gekämmt sind, oder dass ich eine Bluse trage. Ich habe etwas an (die meiste Zeit des Tages jedenfalls) und kämme ab und an meine Haare und lege seit Neuestem sogar ein Tagesmakeup auf. Ich dusche täglich und ziehe frische Kleidung an. Ich finde das reicht derzeit. Soviel machen die meisten Menschen derzeit im Home Office nicht einmal aus sich – was natürlich nicht schlimm ist. Home = Wohlfühloase. Jeder, wie er/sie/es mag.

Selbstverständlich gibt es auch Mütter, denen das Styling wirklich wichtig ist und die es unerträglich finden, den ganzen Tag mit Dutt und Schlabberklamotten herumzulaufen und das ist auch völlig okay. Einer solchen Spezies bin ich allerdings noch nicht begegnet. Ich rede hier von Müttern, die (zurzeit) nicht arbeiten. Kurz und knapp, warum das mit dem “Momstyling” so ist:

Aufstehen, duschen, so lange bis irgendwer quengelt, Zähne putzen, Zähne vom (mit dem) Großen putzen, sofort irgendwie die Haare hochmachen, weil jetzt Großen und Kleine anziehen, runter irgendwas frühstückmäßiges zubereiten, quengeln, weil nicht schnell genug, weil Hunger, überall Brei, Banane und Co., kalten Kaffee trinken mit Baby auf dem Arm, nebenbei Chaos beseitigen (den ganzen Tag eigentlich), mit Glück ist es halbwegs ordentlich bis zum Mittag und nach dem Mittagessen sieht die Küche schlimmer aus, als nach einer Party.

Weder gestylte, geschweige denn offen getragene Haare, sind hier sinnvoll noch die klassische weiße Bluse. Ihr wisst, was ich meine. Es ist völlig okay als Mutter von zwei Kindern so “herumzulaufen”, finde ich. In der momentan nicht vorhandenen Öffentlichkeit sehe ich dann etwas “aufgebrezelter” aus, aber Himmel – ich muss zuhause nicht hübsch gekleidet das hundertste Mal am Tag das Lego wegräumen, das geht in Jogginghose viel besser. Da ich auch keine super schönen Fotos von mir hochladen muss, oder irgendwelche Hauls machen (muss), existieren lediglich Fotos auf meinem Handy von mir mit Augenringen, trockenen Lippen und merkwürdig aussehenden Haaren. Das ist, meiner Meinung nach, die Realität und ungelogen.

Wie steht es mit eurem “Momstyling”?

Elina

28 | Verheiratet 💍 | ReNo | Pärchenmama

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.